Natur zum Staunen: 5 traumhafte Calanques in Südfrankreich

Oktober, 20 2020

16 Kilometer von Marseille entfernt findet man ein beeindruckendes Naturereignis: Das Massif de Calanques. Calanques sind Klippen, die an die Fjorde Norwegens erinnern, aber dann im sonnigen Süden von Frankreich. Bewundert die Calanques auf einem Bootsausflug, taucht in das blaue Wasser ab oder macht eine Wanderung durch die schöne Umgebung. Wir zeigen euch die 5 schönsten Calanques, die ihr in Südfrankreich besuchen könnt.

Die Calanques sind in einem Nationalpark als Gebiet vereint: Parc national de Calanques. Ihr könnt die Calanques im Park vom Boot aus oder zu Fuß erkunden. Macht zum Beispiel einen Ausflug mit einem Touristenführer, um alles über dieses Naturphänomen zu erfahren. Tipp: Besucht die Calanques im Frühjahr. Im Sommer wird es hier nämlich sehr heiß und es besteht sogar Brandgefahr in den Wäldern. Trotzdem solltet ihr euch dieses schöne Naturgebiet nicht entgehen lassen. Wir erzählen euch gerne mehr!

1. Calanque de Sormiou

Calanque de Sormiou ist eine der größten Calanques. Diese Calanque ist von Marseille aus gut zu erreichen. Parkt euer Auto einfach auf dem Parkplatz Baumettes oder dem Parkplatz La Cayolle. Von hier aus lauft ihr ungefähr eine Stunde bis zum Strand. Beachtet, dass man für den Weg gut zu Fuß sein muss. Es gibt eine große Parkgarage mit Restaurant direkt am Strand, aber der Weg hierhin ist im Sommer häufig wegen Brandgefahr geschlossen.

Calanque de Sormiou

Wunderschön: Calanque de Sormiou

2. Calanque de Sugiton

Calanque de Sugiton ist zu Fuß nur 4 Kilometer von der Luminy University City entfernt und von hier aus gut zu besuchen. Ihr könnt eure Wanderung zum Beispiel direkt am Campus der Universität starten. Die Wanderung zu den Calanques dauert dann ungefähr eine Stunde. Plant für den Weg zurück etwas mehr Zeit ein, da es hier steil bergauf geht. Die Aussicht ist es allerdings wert!

Calanque de Sugiton

Seht ihr euch schon durch die schöne Natur spazieren?

3. Calanque de Marseilleveyre

Diese Calanque hat eine freie und wilde Ausstrahlung. Der Sand- und Kiesstrand ist darum ideal für Naturliebhaber. Folgt dem Wanderweg von Callelongue aus (2 Kilometer), um zu dieser Calanque zu gelangen. Bei der Calanque findet ihr ein paar kleine Häuschen und ein (Fisch-)Restaurant. Achtung: Der Weg kann sehr rutschig sein, zieht darum gutes Schuhwerk an. Auch dieser Strand bietet eine fantastische Aussicht. Das Titelfoto sagt genug, oder?

Calanque de Marseilleveyre

Für die Naturliebhaber: Calanque de Marseilleveyre

4. Calanque de Port-Miou

Calanque de Port-Miou hat einen überraschend schönen Fischerhafen. Dieser Ort ist ein echtes Postkartenmotiv. Nehmt darum auf jeden Fall eure Kamera mit, um tolle Fotos während des Ausflugs zu schießen. Übernachtet ihr in der Nähe von Cassis und wollt gleich mehrere Calanques an einem Tag besuchen? Dann solltet ihr hier starten. Von Cassis läuft man eine halbe Stunde nach Port-Miou. Hier kann man im Hafen ein Kayak mieten, um weitere Calanques zu besichtigen.

Calanque de Port-Miou

Hier wollt ihr unbedingt hin!

5. Calanque de Port-Pin

Diese Calanque ist ein echter Touristenmagnet. Das kommt durch die bildschöne Umgebung und den Standort, der leicht zu erreichen ist. Von Cassis geht man ungefähr 3 Kilometer bis nach Port-Pin. Ihr könnt euren Tag auch in Port-Miou starten und von dort nach Port-Pin gehen (1,5 Kilometer). Die Calanque ist nach den Pinien (pins) benannt, die rund um die Calanque wachsen. Der Strand der Calanque liegt relativ weit landeinwärts. Ihr habt also nicht immer Aussicht auf das offenen Meer, aber ihr könnt auf jeden Fall hervorragend baden gehen.

Calanque de Port-Pin

Die Pinien von Port-Pin

Möchtet ihr gerne die Calanques besuchen? Vom Campingplatz La Presqu’île erreicht ihr in anderthalb Stunden den Parc national des Calanques.

Wollt ihr mehr über schöne Naturgebiete lesen? Dann nimmt euch Jeroen in seinem Blog mit auf ein Abenteuer in die Natur.

Bianca van Steenbergen
  • Autor: Bianca van Steenbergen
  • Bianca hat das Campen gerade erst für sich entdeckt! Seit ihrer Reise durch Kanada ist sie mit dem Campingvirus infiziert. Früher ging Bianca mit ihren Eltern und ihrer Schwester meistens in Deutschland und Österreich auf Entdeckungstour. Heute erkundet sie zusammen mit ihrem Mann den Rest von Europa – und fernere Ziele!

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