So viele Erlebnisse in 24 Stunden …

Januar, 30 2020

Wir sind Joah (7), Ella (5) und Mama Margriet und wir gehörten dieses Jahr zu den Glücklichen, die auf dem Campingplatz Pra’ delle Torri eine SunLodge testen durften. Dieser italienische Campingplatz liegt in der Nähe des hübschen Städtchens Caorle an der Adriaküste. Unsere Erlebnisse und Abenteuer – tatsächlich hatten wir beides – teilen wir gerne mit euch!

Unser Abenteuer beginnt an einem Mittwochnachmittag. Wir fliegen aus den Niederlanden direkt nach Verona. Von dort fährt man nur noch zwei Stunden über die Autobahn zum Campingplatz. Ach ja, der italienische Verkehr … Wir hatten vorher ein Taxi bestellt. Unser Taxifahrer, Signor Fabrizio, wartet schon auf uns, als wir aus dem Flughafen kommen. Es ist aber auch ganz einfach, ein Auto zu mieten. Und im Nachhinein kann man sagen, dass der Verkehr gut zu bewältigen ist.

Alles ist supermodern

Auf dem Campingplatz merke ich sehr schnell, dass ich nur ziemlich altmodische Campingplätze kenne. An der Rezeption ist alles digital, ich erhalte sogar eine digitale Nummer für die kurze Warteschlange! Wir sind glücklicherweise schnell an der Reihe. Der Rezeptionist gibt uns einen detaillierten Plan mit dem Standort unserer SunLodge. Erst da entdecke ich, wie groß der Campingplatz ist! Hilfe, wie sollen wir uns hier zurechtfinden?!

Margriet, Joah und Ella am Flughafen

Mit dem Flugzeug erreicht man den Campingplatz in Italien in wenigen Stunden!

Glücklicherweise finden wir mithilfe des Plans unsere SunLodge problemlos. Piet und Roelie, die Verwalter von Suncamp, stehen schon parat und heißen uns herzlich willkommen – mit einem Getränk! Joah und Ella können es kaum erwarten, das Zelt zu erkunden. Schnell wird klar, dass sie – genauso wie ich – von unserem fantastischen Safarizelt total begeistert sind. Die SunLodge übertrifft meine Erwartungen. Was für ein schönes, großes, sauberes und gemütliches Zelt zum Campen! 

Die beste Pizza aller Zeiten

Inzwischen ist es schon 20:00 Uhr und wir beschließen, noch kurz an den Strand zu gehen. Herrlich, dass wir innerhalb von zehn Minuten von der SunLodge am Strand sind und in der Dämmerung noch ins Meer rennen können. Nach unserem Bad nehmen wir eine Dusche und erkunden dann den Campingplatz weiter. Wir sind alle überrascht: Dieser Campingplatz ähnelt einem kleinen Dorf!

Joah und Ella essen Pizza

Die beste Pizza aller Zeiten? Glaubt man Margriets Kindern, ist das so.

Wenn man – so wie wir – an kleinere Campingplätze gewöhnt ist, dann kann man sich auf dem Campingplatz Pra’ delle Torri am ersten Abend kaum sattsehen. Um 21:00 Uhr tanzen wir in der Minidisco, eine halbe Stunde später schlendern wir über den Abendmarkt und um 22:00 Uhr essen wir noch eine Pizza in einem der Restaurants! Das ist natürlich „die leckerste Pizza Margherita aller Zeiten“, so Joah und Ella.

Feuerwerk

Wir mussten etwas warten, aber das Feuerwerk auf Pra’ delle Torri war wunderschön.

Dann müssen wir noch eine halbe Stunde warten, bis um 23:30 Uhr das Feuerwerk beginnt. Ehrlich gesagt, hätten wir um diese Uhrzeit schon in unserem Safarizelt liegen sollen. Aber na ja … es sollte ja bald beginnen. Es lohnt sich auf jeden Fall, zu warten und gegen den Schlaf anzukämpfen, denn wir haben ein fantastisches Feuerwerk gesehen. Nach der Show gehen wir aber schnell schlafen. Joah und Ella in dem Etagenbett an der bemalten Wand, auf der ihre Lieblingstiere abgebildet sind, und ich im Bett daneben – wirklich gemütlich!

Schwimmbad und Rutschen

Nachdem wir super geschlafen haben, gehen wir am nächsten Morgen im Spar auf dem Campingplatz einkaufen. Der große Supermarkt ist ideal, aber natürlich bezahlt man in einem Campingladen etwas mehr. Anschließend gehen wir im Pool schwimmen. Eigentlich müsste ich sagen: in zwei der vier Pools. Wir beginnen im Piratenbad. Perfekt für Kinder, die schon schwimmen können, aber noch kein Schwimmabzeichen haben, denn sie können überall stehen. Ella findet es toll, ohne Schwimmflügel herumzuhüpfen. In einem der anderen Schwimmbäder sausen wir anschließend gleich drei Rutschen herunter.

Joah und Ella am Strand

Auf dem Campingplatz zusammen Krebse fangen.

Nach dem Mittagessen gehen wir ans Meer: erst schwimmen und dann zusammen kleine Krebse fangen. Wir sind alle drei sehr tierlieb, deshalb lassen wir sie schnell wieder frei. Für mich ist es unglaublich erholsam, Krebse zu fangen. Ich genieße es einfach, auf den Felsen zu sitzen, nach den Tierchen Ausschau zu halten, den schwappenden Wellen zu lauschen und mit meinen Kindern darüber zu sprechen, was wir entdecken und welcher Krebs sicher gleich in unser Netz kriecht.

Ein Unfall …

Leider endet dieses Abenteuer etwas dramatisch. Ella und Joah verletzen sich beide im Meer an ihren Füßen. Glücklicherweise sind Piet und Roelie in der Nähe und holen sofort einen Sanitäter vom Campingplatz. Wir werden mit einem Golfwagen zum Arzt gebracht und dort wird der Fuß von Joah betäubt und genäht.

Joah und Ella im Bett

Gemeinsam haben Joah und Ella alles gemeistert, auch einen kleinen Unfall!

Er hat ziemliche Schmerzen, hält sich aber tapfer. „Ich bin so froh, dass das nicht Ella passiert ist“, sagt er stolz. Ella tröstet ihren Bruder, während sein Fuß genäht wird. Ach, ich liebe die beiden so sehr! Dieses Erlebnis macht unseren Italienurlaub zu einer Herausforderung. Joah darf nämlich mindestens eine Woche nicht mit dem Fuß auftreten. Außerdem darf der Fuß nicht nass werden. Aber glücklicherweise können wir uns trotzdem eine schöne Woche machen. Darüber könnt ihr in Kürze mehr lesen.

Olle Vastbinder
  • Autor: Olle Vastbinder
  • Camping begann für Olle mit einem Interrail-Abenteuer als er sechszehn war. Heute unternimmt er mit Frau und Hund aktive Campingurlaube – am liebsten auf kleinen Campingplätzen. In der Natur sein, zusammen Mountainbike fahren, wandern und ab und zu ein schönes Dorf besuchen – darum geht es für ihn beim Campen.

Reagieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.