Spaß im Babybecken – Tipps fürs Babyschwimmen

Im Sommerurlaub gehört Schwimmen einfach dazu. Warme Tage verbringt man gerne draußen am Pool oder am Meer und, wenn das Wetter einmal nicht mitspielt, auch im Hallenbad. Zu zweit, mit kleinen Kindern oder mit Teenagern – an einem Nachmittag im, am oder auf dem Wasser ist Spaß garantiert. Natürlich könnt ihr im Urlaub auch mit eurem Säugling schwimmen gehen. Aber was ist dabei zu beachten? Wie lassen sich Sicherheit und Vergnügen miteinander verbinden, was sollte man auf jeden Fall vermeiden und was muss man alles mitnehmen? Lest hier unsere Tipps zum Thema Babyschwimmen im Urlaub.

Ab wann kann man mit seinem Kind schwimmen gehen?

Zuerst ein paar Hintergrundinformationen: Beim Babyschwimmen können Kinder sich auf spielerische und ungezwungene Art ans Wasser gewöhnen. Es ist gut für die Motorik eures Babys und stärkt die Beziehung zwischen Eltern und Kind. Babyschwimmen ist ab einem Alter von zwei bis drei Monaten empfehlenswert, sobald euer Kind widerstandsfähig genug ist und sein Körper nicht zu schnell auskühlt. Für die ersten Schwimmerfahrungen könnt ihr mit eurem Kind in der Nähe eures Wohnortes am Babyschwimmen teilnehmen. Dort ist alles auf die Bedürfnisse der Babys abgestimmt und ihr bekommt schon einmal Übung beim Einpacken und Umziehen. Ihr merkt an der Reaktion eures Kindes, ob ihm das Schwimmen gefällt und ob es bereit dafür ist. Ein praktischer Hinweis: Beim Babyschwimmen dürft ihr euer Kind im Schwimmbad umziehen. Nehmt dafür am besten einen Maxi-Cosi mit. Außerdem muss euer Baby stets eine Schwimmwindel tragen. Am Ende dieses Artikels findet ihr eine ausführliche Packliste.

Babyschwimmen

Babyschwimmen im Urlaub

Ihr habt euch für einen Campingplatz entschieden, der über einen Pool, ein Hallenbad oder sogar eine ganze Badelandschaft verfügt und wollt mit eurem Baby schwimmen gehen? Ein Tipp: Schaut euch das Schwimmbad zuerst an. Gibt es Umkleidekabinen? Wie sehen diese aus? Wo kann man den Maxi-Cosi oder Kinderwagen sicher abstellen? Auf einem Campingplatz sind die tiefen Schwimmbecken selten warm genug für einen Säugling. Das Babybecken ist dann sicherlich die beste Wahl. Geht, wenn möglich, zusammen mit eurem Partner und eurem Kind ins Schwimmbad. So könnt ihr gemeinsam die Schwimmsachen tragen, euer Kind im Blick behalten und ein paar Schnappschüsse machen. Außerdem empfiehlt sich ein Baby-Schwimmreifen, in dem euer Kind strampeln und durchs Wasser gleiten kann.

Euer Campingplatz hat ein Freibad? Auch dann ist das von der Sonne aufgewärmte Babybecken die beste Wahl. Achtet darauf, dass die Außentemperatur hoch genug ist, aber schützt euch vor der Sonne! Cremt euer Kind gut ein und denkt an Sonnenhut und Sonnenbrille. Haltet euch vor und nach dem Schwimmen am besten unter einem Sonnenschirm auf. Achtet darauf, dass euer Kind nach dem Schwimmen nicht auskühlt, ziehet es warm genug an.

Schwimmen in offenen Gewässern?

Verbringt ihr euren Campingurlaub an einem Fluss, einem Badesee oder am Meer? Auch dann kann euer Kind, wenn ihr wollt erste Erfahrungen mit Wasser sammeln. Sucht oder grabt am besten eine kleine Kuhle, in der das Wasser nicht zu hoch steht und sich schnell aufwärmt. Darin kann euer Kind spielen. Das Wasser in offenen Gewässern wird für euer Kind wahrscheinlich zu kalt sein. Die Füße einmal kurz an einer seichten Stelle ins Meer oder den Fluss zu halten, kann natürlich nicht schaden. Fahrt ihr an einen Naturstrand? Dann zieht eurem Kind Schwimmschuhe oder Sandalen an, um Verletzungen durch scharfkantige Steine oder Muscheln zu vermeiden. Haltet euer Kind von Salzwasser fern, wenn es kleine Wunden oder Ausschlag hat. Das Salz brennt auf der Haut. Ist euch und eurem Kind das Wasser noch nicht geheuer, oder traut ihr der Wasserqualität nicht? Dann macht um offene Gewässer vorerst einen Bogen und wartet, bis euer Kind etwas älter ist. Tipp: An Stränden mit einer Blauen Flagge ist die Wasserqualität gut.

Babyschwimmenn

Ihr eigenes Schwimmbad

Auch direkt am Stellplatz könnt ihr mit eurem Baby im Wasser spielen. Blast ein Planschbecken auf, legt eine kleine Gießkanne und ein paar Spielsachen dazu und schon haben Sie einen eigenen Wasserspielplatz. Vielleicht möchten andere Kinder in eurer Nähe sogar mitspielen. Ihr könnt euch natürlich auch mit etwas Spielzeug ein schönes Fleckchen am Strand suchen, euren Sonnenschirm aufspannen und einen Eimer oder eine Plastikwanne mit warmem Wasser füllen. So könnt ihr problemlos mit eurem Kind am Strand spielen, und ihr könnt euch zwischendurch im Meer abkühlen. Probiert einfach aus, welche Option für euch und euer Kind die Beste ist, und vergesst nicht, euren ersten Campingurlaub mit Kind zu genießen!

Allgemeine Tipps

  • Ab einem Alter von zwei bis drei Monaten könnt ihr mit eurem Kind schwimmen gehen. Allgemein wird empfohlen, damit nach den ersten Impfungen zu beginnen, die euer Kind mit etwa acht Wochen bekommt.
  • Die Wassertemperatur sollte zwischen 30 und 32 Grad betragen, die Lufttemperatur ist bei etwa 34 Grad am angenehmsten.
  • Geht mit eurem Baby nicht länger als 30 Minuten schwimmen. Anfangs sind meistens schon 15 bis 20 Minuten ausreichend. Die vielen neuen Reize im Schwimmbad können einen Säugling auch überfordern.
  • Bleibt dem Wasser fern, wenn euer Baby krank oder erkältet ist, vor allem, wenn es eine Ohrenentzündung hat.
  • Achtet darauf, dass euer Kind nicht auskühlt. Sobald euer Baby zittert oder blaue Lippen oder Finger bekommt, solltet ihr das Becken schnell verlassen, um euer Kind wieder aufzuwärmen.
  • Trocknet euer Kind nach dem Schwimmen gut ab und zieht es wieder an.
  • Seid ihr euch unsicher, ob euer Kind fürs Babyschwimmen bereit ist? Dann lasst euch von eurem Haus- oder Kinderarzt beraten.

Was Sie beim Babyschwimmen nicht vergessen dürfen

  • ein Kapuzenhandtuch*
  • hydrophile Tücher; damit könnt ihr euer Kind gut abtrocknen oder nach dem Schwimmen einwickeln
  • Schwimmwindeln und eventuell eine Badehose oder einen Badeanzug
  • normale Windeln
  • eventuell etwas Bodylotion oder Babyöl
  • eine Mütze
  • Wechselkleidung für euer Baby
  • genug Handtücher oder einen Bademantel für euch selbst
  • einen Maxi-Cosi oder einen Kindersitz, in dem das Baby beim Umziehen sitzen kann
  • eventuell einen Schwimmreifen oder Schwimmflügel* und Spielsachen
  • wenn ihr im Freien schwimmt: Sonnencreme, Sonnenhut und Sonnenbrille

Campingplätze mit schönen Babybecken

Habt ihr hilfreiche Tipps zum Thema Babyschwimmen auf dem Campingplatz? Welcher Campingplatz hat euch und eurem Kind besonders gut gefallen? Erzählt es uns!

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Marieke Krämer
  • Autor: Marieke Krämer
  • Die Begeisterung fürs Campen hat Marieke mit der Muttermilch aufgesogen. Jedes Jahr zeltet Sie an den schönsten Orten in den Niederlanden und Belgien. Marieke liebt Aktivurlaub in der Natur, zum Beispiel in den französischen Alpen, Slowenien oder Schottland, und verbindet diesen gerne mit kurzen interessanten Städtetrips.

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