Was kostet ein Campingurlaub in Kroatien?

8 September, 2026

Kroatien gehört seit vielen Jahren zu den beliebtesten Reisezielen unter Campern. In den vergangenen Jahren hat sich jedoch einiges verändert. Während Kroatien früher als günstiges Reiseziel für einen Urlaub in der Sonne galt, kostet ein Campingplatz heute deutlich mehr. Mittlerweile ist Kroatien sogar das teuerste Campingland Europas. Welche Kosten sind zu erwarten? Hier gibt es einen Überblick über die Preise und praktische Spartipps.

Inhaltsverzeichnis

Kurz zusammengefasst

Kroatien ist seit Jahren ein beliebtes Ziel für Campingurlaube, inzwischen aber auch das teuerste Campingland Europas. Nach Angaben von ACSI zahlt eine Familie dort im Durchschnitt mehr als 78 € pro Nacht. Verantwortlich für die hohen Preise sind vor allem die große Nachfrage nach Campingplätzen an der Küste, die umfangreiche Ausstattung vieler Anlagen und das begrenzte Angebot an besonders schönen Standorten.

Die Campingpreise unterscheiden sich allerdings je nach Saison und Art des Campingplatzes. Außerhalb der Hochsaison oder auf einem Platz etwas weiter im Landesinneren lässt sich häufig deutlich günstiger Urlaub machen. Hinzu kommen weitere Ausgaben wie Mautgebühren, Kurtaxe und Ausflüge. Wer rechtzeitig bucht und bei der Auswahl des Campingplatzes genau hinschaut, kann einen Campingurlaub in Kroatien dennoch gut bezahlbar gestalten.

Campingplätze in Kroatien

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Kroatien ist das teuerste Campingland Europas

Wer im Sommer nach Kroatien reist, stellt schnell fest, dass die Campingpreise deutlich höher sind als in vielen anderen europäischen Urlaubsländern. Aus Zahlen von ACSI geht hervor, dass eine vierköpfige Familie durchschnittlich mehr als 78 € pro Nacht bezahlt. Damit führt Kroatien die Liste der teuersten Campingländer Europas an.

Zum Vergleich: In Frankreich werden durchschnittlich rund 42 € pro Nacht fällig, in Deutschland sind es etwa 41 €. Auch die Schweiz, Slowenien, Italien und Dänemark zählen zu den teureren Reisezielen. Kroatien liegt preislich jedoch weiterhin darüber.

Warum sind Campingplätze in Kroatien so teuer?

Luftaufnahme eines Campingplatzes am Meer

Mit durchschnittlich 78 € pro Nacht ist Kroatien das teuerste Land Europas für einen Campingurlaub.

Kroatien ist seit Jahren ein beliebtes Urlaubsziel für Familien. Das macht sich auch bei den Preisen bemerkbar. Besonders im Juli und August sind Campingplätze an der Küste und auf den Inseln sehr gefragt. Mit steigender Nachfrage erhöhen sich entsprechend auch die Preise.

Hinzu kommt, dass viele Campingplätze in den vergangenen Jahren umfangreich modernisiert wurden. Große Schwimmbäder, moderne Sanitäranlagen, Wellnessangebote und großzügige Stellplätze sorgen für zusätzlichen Komfort im Urlaub, wirken sich aber auch auf den Preis aus.

Auch seit der Einführung des Euro im Jahr 2023 sind die Preise nach und nach gestiegen. Gleichzeitig ist das Angebot an Campingplätzen in den schönsten Lagen direkt am Meer begrenzt. Gerade diese besonderen Standorte machen einen Urlaub an der Adriaküste so attraktiv.

Was kostet ein Campingplatz in Kroatien?

Ein Durchschnittspreis sagt natürlich nicht alles aus. Die Preise unterscheiden sich je nach Region, Reisezeit und Art des Campingplatzes deutlich:

  • Ein einfacher Campingplatz im Landesinneren oder außerhalb der Hochsaison kostet für eine Familie mit Zelt oder kleinem Wohnwagen häufig zwischen 25 € und 40 € pro Nacht.
  • Auf einem Campingplatz am Meer in der Vor oder Nachsaison kostet ein Stellplatz mit Strom und Wasser meist zwischen 50 € und 80 € pro Nacht.
  • Auf einem 5 Sterne Campingplatz mit mehreren Schwimmbädern, Wellnessangeboten und umfangreicher Ausstattung kann der Preis während der Hochsaison entsprechend höher ausfallen.
  • Wer in der Hochsaison eine Mietunterkunft wie ein Mobilheim, Safarizelt oder eine Lodge auf einem beliebten Campingplatz wählt, sollte mit 200 € bis 280 € pro Nacht rechnen.

Welche zusätzlichen Kosten kommen hinzu?

Krka Wasserfälle

Auch Ausflüge, etwa zu den Krka Wasserfällen, verursachen zusätzliche Kosten.

Bei einer Reise mit Wohnmobil oder Wohnwagen kann für einen Stellplatz mit Meerblick ein Aufpreis anfallen. Auch Strom, Haustiere, zusätzliche Personen und die Kurtaxe sind häufig nicht im Grundpreis des Stellplatzes enthalten.

Neben dem Aufenthalt auf dem Campingplatz entstehen natürlich weitere Urlaubskosten. Einen großen Anteil machen häufig die Anreisekosten aus. Von Deutschland aus können je nach Ausgangspunkt und Urlaubsort schnell viele Hundert Kilometer zusammenkommen. Kraftstoff, Mautgebühren und gegebenenfalls eine Zwischenübernachtung sollten deshalb im Gesamtbudget berücksichtigt werden.

Auch Lebensmittel und Restaurantbesuche spielen bei den Urlaubskosten eine Rolle. Die Preise in Supermärkten sind häufig noch vergleichsweise moderat, während Restaurants in beliebten Badeorten teurer sein können. Für ein einfaches Essen an der Küste sind durchschnittlich etwa 15 € bis 25 € pro Person einzuplanen.

Auch für Ausflüge sollte ein Teil des Urlaubsbudgets reserviert werden. Eine Bootstour, ein Schnorchelausflug oder ein Besuch der Plitvicer Seen oder der Krka Wasserfälle sorgt für besondere Urlaubserlebnisse, bringt aber zusätzliche Kosten mit sich. Eine Eintrittskarte für die Plitvicer Seen kostet in der Hochsaison beispielsweise 40 € pro Erwachsenen.

Nicht zu vergessen sind Maut und Parkgebühren. Gerade in den Küstenorten sind Parkplätze im Sommer oft knapp und entsprechend teuer.

So bleibt der Urlaub bezahlbar

Bei einem Campingurlaub in Kroatien lässt sich sparen, ohne auf Urlaubsgefühl verzichten zu müssen. Im Juni oder September herrscht häufig noch herrliches Sommerwetter, während die Preise deutlich niedriger ausfallen.

Auch ein Campingplatz etwas weiter im Landesinneren kann eine interessante Alternative sein. Die Preise sind dort oft günstiger und der Strand ist mit dem Auto oder Fahrrad trotzdem schnell erreichbar. Wer außerdem häufiger selbst kocht, statt jeden Abend essen zu gehen, hat mehr Budget für schöne Ausflüge zur Verfügung.

Auch frühzeitiges Buchen kann sich finanziell lohnen. Beliebte Campingplätze an der kroatischen Küste sind schnell ausgebucht. Eine frühe Reservierung bietet deshalb meist eine größere Auswahl und mitunter auch attraktivere Preise.

Campingplätze in Kroatien

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Hast du noch weitere Tipps für einen bezahlbaren Campingurlaub in Kroatien? Teile gerne deine Erfahrungen und Empfehlungen in den Kommentaren!

  • Autor: Roy
  • Meine Lieblingsurlaubsziele sind Orte mit einer faszinierenden Geschichte und schöner Natur. Gerne gehe ich den einen Tag durch ein Museum und den anderen Tag durch Hügel oder entlang einer rauen Küstenlinie. Am liebsten bin ich in den Vereinigten Staaten, im Vereinigten Königreich und in Skandinavien im Urlaub.

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